Renntag Baden-Baden  

 
Das Frühjahrsmeeting ging klasse weiter, einen weiteren Sieg gab es auf Nenzo und einen 4. Platz auf Merignac für Trainerin Nadine Verheyen und den Stall Molenhof.

Nach Order sollte ich Nenzo wenn er gut abspringt im Vordertreffen mitreiten, andernfalls einfach die Ruhe bewahren, ihn in Ruhe sein Rennen laufen lassen und in der Geraden da sein. Nenzo sprang schlecht ab, also lies ich ihn in Ruhe auf die Beine kommen und ging das Rennen aus hinteren Regionen an. Ende des Schlußbogens hatten wir Anschluß, durch die Lücken packte Nenzo so riesig an, da braucht ich noch nicht mal einen Stockeinsatz. Toll gelaufen der Bursche.

Merignac war das erste Mal auf einer so kurzen Distanz von 1.000 Metern unterwegs. Die Distanz war auch 200 Meter zu kurz, in der Geraden lief sie mir noch gegen den Stock weg, schade, aber siegen hätten wir in dem Rennen nicht können. Auf der Linie schlugen wir noch für den 4. Platz zu.

Für Wolfgang Kaltner ritt ich die Debütantin My Melody, entsprechend hatte ich auch die Order erhalten. My Melody kam sehr schlecht vom Start weg und wir fanden uns etliche Längen hinter dem Feld wieder. Ich lies sie in Ruhe galoppieren, mit Erreichen der Zielgeraden zog sie dann richtig schön an und wir kamen sogar noch auf den 8. Platz. Schade dass der Start so schlecht war, aber für die Zukunft wird das was.

Oleandra ritt ich für Georg Mayer. Nach Order sollte ich vorne mitgehen, das war nicht umzusetzen. Ich musste aus dem Mittelfeld reiten und Oleandra fand auch nie in das Rennen. Wir kamen als Vorletzte ins Ziel.
 
 
 
 
 
 
Nenzo: Kam an der Innenseite mit langezogenem Speed leicht hin.

Unfassbar, in welcher Form die Pferde des Stalles Molenhof, dessen Pferde schon im letzten Jahr hier richtig absahnten, beim Frühjahrs-Meeting agieren. Diesmal war es Nenzo, dessen vierter Saisonsieg allerdings auch keine besonders große Überraschung war. Kompliment auch an Rebecca Schumacher, die auf dem Favoriten ganz cool blieb und sich zunächst einmal alles von hinten ansah, auch wenn das Tempo vorne durchaus flott war. Diabolito und Ordensfrau waren dafür verantwortlich, wobei es Letztere besser konnte und in der Geraden die Führrung inne hatte. Dann kamen aber auch von hinten die Gegner besser ins Rollen. An der Außenseite kam Alassio ins Rollen, innen drehte Nenzo richtig auf. Und gegen dessen Endgeschwindigkeit war kein Kraut gewachsen.
 
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